Die Musik meiner Jugend war Rock und Blues (Gitarre, E-bass). Bei einer Reise durch Marokko (Interrail machte es möglich!) entdeckte ich die Gimbri - hier im Bild mit Balafon - wieder zuhause  den Kontrabass.
 

Nach ersten Jazzversuchen und nachdem ich Pablo Casals' Aufnahmen der Cellosuiten von J.S.Bach kennengelernt habe, entschloss ich mich dazu, meine autodidaktischen Studien mit Unterricht zu ergänzen. Mein erster Lehrer war der Jazzbassist Wolfgang Lauer (leider sehr früh verstorben), ich studierte dann am Konservatorium in Nürnberg - in bester Erinnerung habe ich aus dieser Zeit meinen Klavierlehrer Prof. Erich Appel und meinen Gambenlehrer Prof. Hartwig Groth. Bassunterricht hatte ich in Bamberg bei Joachim Meyer, ehemals Solobassist am Gewandthaus in Leipzig, der zu der Zeit die DDR verlassen musste (!) und bei den "Bambergern" spielte. Seine überragende Technik war mir ein Ansporn! Nach Abchluß meines klassischen Studiums hatte ich bei dem "Weather Report" und Chick Corea - Bassisten Miroslav Vitus  Unterricht (u.a. am Mozarteum/Salzburg), war mehrmals für Monate in New York und bemühte mich dort im Puls der Szene alles aufzusaugen und zu wachsen.

In den 90igern lebte ich in Berlin, hatte dort viel Gelegenheit als Sideman im Jazz Erfahrungen zu sammeln, tourte außerdem u.a. im Trio mit Ramesh Shotham und Uschi Laar, mit der Münchner Popjazzband "Table for Two" und in eigenen Projekten, auf die ich mich zusammen mit meiner Frau, der Sängerin Susanne Schönwiese immer mehr konzentrierte. Wir veröffentlichten unsere ersten CDs - ich gründete dafür claywork records.

Weggefährten aus dieser Zeit: Lito Tabora, Gilbert A. Diop, Ulli Moritz, Carolyn del Rosario, Johannes Walter, Sylvia Ocougne, Emil Viklicky, Joseph Vejvoda, Giorgio Crobu, Roberto di Goia, Michael Keul, Mac Goldsbury, Ernst Bier, ...

Mit der Geburt unserer ersten Tochter sind wir nach Franken gezogen, leben bei Nürnberg auf dem Land und arbeiten auf lehmigem Boden weiter an unserer Musik - zwischen Form und Auflösung.

Ich spiele mit meinem langjährigen Freund Alfred Hertrich - seit inzwischen 30 Jahren! - im Duo, Trio, Quartett ( u.a. mit Josef Vejvoda, Alan Praskin...),
seit 2016 wieder mit meinen Münchner Freunden von "Table for Two"
und in gemeinsamen Projekten mit meiner Frau Susanne Schönwiese.
Im Unterrichten versuche ich zum Musizieren zu motivieren, Interesse für die verschiedenen Sprachen der Musik und insbesondere Neugierde auf das Abenteuer Jazz zu wecken.

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