pilgrim  

von Okzident zu Orient - von Al Andaluz zum Himalaya

Schönwiese/Laar/Lichtenberg/Shotham sind seit langem auf gemeinsamen musikalischen Wegen. Ihre erste  CD "Pilgrim"  rezensierte die Fachpresse  mit „Klang- und Gesanggebilde von außerordentlicher Schönheit und Transparenz, stilistisch kaum fassbar… Herausragend!“

Pilgrim verbindet in eigenwilliger Melange  die Mystik alter Melodien mit zeitgenössischer Spielweise, balladeske Songs mit orientalischer Klangfärbung, einen Sketch des Wiener Wortakrobaten Ernst Jandl mit indischer Rhythmussprache ... an der Bruchstelle zwischen den Kulturen raut das Klangbild auf, wird durchlässig, weitet den Spielraum von Begegnung und Imagination.

…denn was Schönwiese und Partner da musikalisch treiben, ist lebensglutende Weltmusik am Blutkreislauf des Rhythmus. Auf seinen Wellen pilgert das Ensemble durch die Kontinente und durch die Zeiten und generiert die unterschiedlichsten Stile und Ausdrucksformen in atmosphärischen Klangsegmenten, die in sich das Universum pulsierenden Lebens tragen… 

….und so versammeln sich mittelalterliche Melodieanklänge mit hebräisch anmutender Melodik, wandern zu den Melismen des arabischen Maquam, berühren Songart, besuchen Luciano Berio und seine "Sequenza III…   

...zu erleben war: Musik der dritten Art und die kommt aus dem Innen und führt ihr Publikum ins Innen, lässt träumen und weckt tief verborgene Schichten eines - vielleicht schon lange verlorenen - Ausdrucks- und Erlebensbedürfnisses. Vergessen Sie, was Sie bisher über Musik zu wissen glaubten!

Gespannte Ruhe strahlen Sie aus und bewegen sich außerhalb jeden Stils. Geträumte Töne, in denen sich alles verbindet und zur Einheit wächst: Romantik und Avantgarde, Mittelalter und Orient, Afrika und Jazz.

Wer drin sitzt im Konzert wird von einem Bann umschlungen. Irgendwann hört man auf zu hören, sondern lebt - selbstvergessen - diese tönende Harmonia mundi.    (aus  einer Konzertkritik von W.G.P.Heinsch/FLZ)

 

mp3 Ausschnitte 

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tao
himalaya traum 
gegenüber 
chiren
The Island

 

 

Dhabar
El suspiro del moro

 

Schönwieses facettenreiche Altstimme ist deshalb so interessant, weil sie keine Experimente scheut. Die eingehende Beschäftigung der klassisch ausgebildeten Sängerin mit afrikanischem, indischem und spanischem Gesang ist nicht zu überhören und äußert sich in den unterschiedlichsten, zielsicheren Verzierungstechniken. Ähnliches gilt für Uschi Laar an der Harfe. Unter ihren Fingern wächst das Instrument über sich hinaus und und wird zur klassischen Gitarre, zur karibischen Steeldrum, zum zeitlosen, mechanischen Cembalo. (WDR 5, Claudia d’Avino)

Uschi Laar hat sich als Improvisatorin und Komponistin international einen Namen gemacht. Sie war auf vielen europäischen Festivals zu Gast und ist künstlerische Leiterin des Süddeutschen Harfen-Festivals.

Willi Lichtenberg ist Initiator des Projekts. Er hat am Kontrabass wie als Komponist seine eigene Sprache gefunden, geprägt von der Beschäftigung mit zeitgenössischer Komposition und Improvisation,  Klassik-Studium, Jazzstudien in NYC und vielen Erfahrungen als Sideman in Jazz, Popjazz und Weltmusik. 

Ramesh Shotham verbindet in einzigartiger Weise südindische karnatische Rhythmik mit Jazz . Ramesh kam Anfang der 80er Jahre nach Europa und arbeitet(e) u.a. mit Carla Bley, Rabih Abu Khalil, Sigi Schwab, Charlie Mariano, Aziza Mustafa Zadeh, Steve Coleman, Jasper van`t Hof…

 

weitere Infos:

CD-Rezensionen:    Folker      Plärrer 

Interview BR2/mp3   

Konzertkritik    

gesammelte Pressestimmen   

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